Beweglichkeit lässt mit zunehmendem Alter nach. Bei älteren Menschen kommt es zu einem Verlust an Kraft und Muskelmasse. Ihre motorischen Fähigkeiten nehmen ab. Bei gleichbleibenden Aktivitäten und Kalorienzahlen erhöht sich oft ihr Körpergewicht.
Gegen den Rückgang der Leistungsfähigkeiten lässt sich etwas tun durch sportliche Aktivitäten und Bewegung. Beide sind ein wirksames Anti-Aging-Mittel. Bewegung ist gesundheitsfördernd und hat viele positive Effekte auf Körper und Geist. Körperliche Aktivität erhält und verbessert Kraft, Beweglichkeit, Koordination und Ausdauer. Diese sind sehr bedeutend für die selbstständige Bewältigung von Alltagsaufgaben. Ältere Menschen können durch regelmäßige Bewegungsübungen ihre Leistungsfähigkeit steigern. Bewegungstraining ist zudem unerlässlich, um das mit zunehmendem Alter erhöhte Sturzrisiko zu vermindern.
Bewegung wirkt in jedem Alter gesundheitsfördernd. Uneingeschränkt empfehlenswert sind für Ältere Walking, Wandern, Radfahren oder Schwimmen. Wer etwas für seine Gelenkigkeit und Koordination tun möchte, ist mit Yoga, Tai-Chi oder Qigong gut beraten. Auch Gartenarbeiten und das Toben mit den Enkeln tragen dazu bei, einige der vermehrt im Alter auftretenden Krankheiten hinauszuzögern oder gar zu verhindern. Bewegung und sportliche Betätigungen haben einen schützenden Effekt im Hinblick auf Schlaganfälle, Bluthochdruck, Diabetes oder degenerative Erkrankungen. Bewegung kann aber noch mehr: Körperliche Aktivitäten, insbesondere das Training von Koordination und Balance, haben positive Auswirkungen auf die Funktion des Gehirns. Sie begünstigen die Mobilität und somit auch die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.
Bei Bewegung im Alter gilt grundsätzlich: Ein bisschen Bewegung ist besser als keine. Je früher mit regelmäßiger Bewegung begonnen wird, umso besser. Denn bereits ab dem 50. Lebensjahr werden die Regenerationsprozesse im Körper langsamer. Damit es mit der Bewegung auch längerfristig klappt, gilt es, Grenzen zu akzeptieren und die eigenen Leistungen aus jüngeren Jahren zu vernachlässigen. Es empfiehlt sich, weniger allein, sondern lieber gemeinsam mit anderen aktiv zu werden.
