Der von der Vorsitzenden vorgetragene, aber nicht abgestimmte Jahresbericht 2018/2019 sorgte für Aufsehen.
Der darin geäußerte Vorwurf, es „fehle auch am nötigen Rückhalt aus der Gemeindeverwaltung“ gibt allein ihre Privatmeinung wieder. Diese Darstellung stimmt nicht mit der Realität überein. Vielmehr erfährt der Seniorenbeirat verschiedene, sehr gute Formen der Unterstützung durch die Gemeinde.
Mit freundlicher Genehmigung der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ) stellen wir an dieser Stelle den NOZ-Bericht vom 04. November 2019 über den Seniorenbeirat Wallenhorst als PDF-Datei zur Verfügung. Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung / Ausgabe Wallenhorst / vom 04.11.2019.
Autor: Joachim Dierks
Zu Streitereien ist es u. a. deshalb gekommen, weil Zuständigkeiten und Aufgaben der einzelnen Mitglieder weitgehend nicht geklärt sind. Falls ausnahmsweise doch – werden sie nach Gutdünken in Frage gestellt und variabel eingesetzt. Bemühungen zur Konfliktschlichtung waren kaum zu erkennen. Einzelne Versuche zu Klärungen verliefen im Sande.
Ein Mediationsverfahren, das zur Rückkehr zur normalen Arbeit beitragen sollte, ist gescheitert. Vor allem der stellvertretende Schriftführer und die Vorsitzende hatten daran große Anteile.
In einem hinsichtlich seiner Motivationslage und angedachten Zielsetzungen leicht zu durchschauenden „Offenen Brief“, der zudem u. a. mehrere Fehleinschätzungen enthält, erklärten 5 Mitglieder ihren Rücktritt mit sofortiger Wirkung.
Die verbliebenen Mitglieder des Seniorenbeirates erörterten Mitte Januar auf Einladung von Bürgermeister Otto Steinkamp und der Seniorenbeauftragten Kornelia Böert die Frage, wie es mit dem Seniorenbeirat weitergeht.
In dieser sehr konstruktiven Sitzung sicherte der Bürgermeister die tatkräftige Unterstützung seitens der Gemeinde bei der Fortsetzung der sowohl für die Kommune und als auch für die Seniorinnen und Senioren in Wallenhorst wichtigen Aufgaben des Seniorenbeirates zu.
